Wie können Postenbesetzungen in staatlichen und staatsnahen Unternehmen transparenter, objektiver und stärker an fachlicher Eignung ausgerichtet werden? Dieser Frage widmete sich Transparency International Austria im Rahmen der Veranstaltung „Transparenz und Objektivität verhindern Postenschacher“ am 13. Juli 2026.
Nach der Begrüßung und Einführung durch Rudolf Schwab, Vorstandsmitglied von TI-Austria, präsentierte René Wenk, Leiter der Arbeitsgruppe Öffentlicher Sektor, das Empfehlungspapier „Mehr Transparenz bei der Besetzung von Top-Positionen in staatsnahen Unternehmen“. Im Mittelpunkt standen konkrete Vorschläge, wie die Besetzung von Führungs- und Aufsichtsfunktionen stärker an fachlicher Eignung, Objektivität und nachvollziehbaren Kriterien ausgerichtet werden kann.
Anschließend stellten Andreas Thomasser und Peter Reininghaus ihren neuen Fachkommentar zum Stellenbesetzungsgesetz und zur Bundes-Vertragsschablonenverordnung vor. Dabei wurden die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen bei der Besetzung von Führungspositionen im staatlichen und staatsnahen Bereich näher beleuchtet.
Im Rahmen der anschließenden Diskussion bestand die Möglichkeit, die vorgestellten Ansätze und Reformvorschläge gemeinsam zu vertiefen und Fragen mit den Vortragenden zu diskutieren.