Indizes / CPI

 

TI möchte verlässliche quantitative Diagnosetools für den Bereich der Korruptions- und Transparenzniveaus zur Verfügung stellen und hat daher Werkzeuge zur Messung von Korruption entwickelt. Da Korruption aufgrund ihrer verdeckten Natur aber nur sehr schwer objektiv zu messen ist, muss diese Messung meist indirekt über die Wahrnehmungen und Erfahrungen von Länderanalysten, Geschäftsleuten oder auch der breiten Öffentlichkeit erfolgen. Die Forschung der letzten Jahrzehnte hat gezeigt, dass diese indirekte und eher subjektive Methode dennoch eine verlässliche Schätzung bezüglich Art und Umfang von Korruption in einem Land darstellt.

Corruption-Perceptions Index (CPI)

Der Corruption Perceptions Index (CPI) ist das bekannteste Instrument von TI. Er wird seit 1995 jährlich veröffentlicht und hat stark dazu beigetragen, das öffentliche und politische Bewusstsein bezüglich der Korruption auf nationaler und internationaler Ebene zu steigern und die Problematik so auf die internationale Agenda zu setzen. Der CPI reiht mehr als 180 Länder nach dem Grad auf, in dem dort Korruption im öffentlichen Sektor wahrgenommen wird. Es ist ein zusammengesetzter Index, der sich auf verschiedene Umfragen und Untersuchungen stützt, die von zahlreichen unabhängigen Institutionen durchgeführt wurden. Es wurden Geschäftsleute sowie Länderanalysten befragt und Meinungsumfragen mit Staatsbürgern im In- und Ausland miteinbezogen… weitere Informationen.

Weitere Informationen über den CPI sowie die Resultate aller bisherigen Indizes finden Sie auf der Website des internationalen TI -Sekretariats hier.

NEU: CPI PRESSEMITTEILUNG 2021:
Korruptionsranking CPI – Skandale schaden Österreich!

Übersicht all unserer CPI-Pressemitteilungen finden Sie hier.

 

Global Corruption Barometer (GCB)

Das Global Corruption Barometer (GCB) ist die weltweit größte Meinungsumfrage zum Thema Korruption, das ein breites Spektrum an Daten über die Korruptionswahrnehmungen und -erfahrungen der Zivilbevölkerung bietet. Es wurde ab 2003 zunächst jährlich erstellt und wird seit 2007 im Zwei-Jahresrhythmus veröffentlicht.

Das GCB erhebt die direkten Ansichten von über 100 000 Menschen in 107 Ländern. Erfragt wird unter anderem, welche persönlichen Erfahrungen die Befragten mit Bestechungszahlungen oder -forderungen gemacht haben, welche Institutionen am häufigsten Schmiergeld fordern, welche Institutionen die Bürger als am meisten von Korruption betroffen ansehen und wie sie sowohl die künftige Entwicklung der Korruption als auch die Antikorruptions-Bemühungen ihrer Regierungen beurteilen. Das GCB liefert außerdem Einblicke, wie willig und bereit Menschen sind, aktiv an der Eindämmung von Korruption mitzuwirken. Dabei werden auch Differenzierungen in einzelne Lebensbereiche vorgenommen, wie beispielweise in private, politische oder wirtschaftliche Aspekte.

Weitere Informationen über das GCB sowie die Resultate aller bisherigen Indizes finden Sie auf der Website des internationalen TI-Sekretariats hier.

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