ARBEITSGRUPPEN und PROJEKTE / ITG

 Die Antikorruptionsprojekte stellen das Herzstück der Arbeit von TI-Austria dar. Jeweils in einem spezifischen Themenbereich erforschen die Arbeitsgruppen gemeinsam mit dem Office die Ursachen für Korruption, erarbeiten Lösungsstrategien und unterbreiten Forderungen für mehr Transparenz.

Projekt Transparente Gemeinde

Das Projekt Transparente Gemeinde befasst sich mit dem Themenbereich öffentliche Verwaltung und zielt darauf ab, die Ziele und Forderungen von TI-Austria in diesem Themenfeld zu erreichen und umzusetzen

Schwerpunktthemen und Aktivitäten

TI-Austria analysiert die einwohnerstärksten österreichischen Städte und Gemeinden im Hinblick auf die Transparenz ihrer Verwaltungen und erstellt auf Basis dieser Analyse ein als Index Transparente Gemeinde bezeichnetes Ranking. Kommunen, die ein besonders gutes Ergebnis erzielen, werden mit der „Transparency Trophy“ Transparente Gemeinde ausgezeichnet. Parallel dazu will TI-Austria Kommunen auch aktive Hilfe bei der transparenteren und korruptionsresistenteren Umgestaltung ihrer administrativen Strukturen anbieten, indem den Gemeinden ein Auditteam zur Seite gestellt wird, mit dessen Hilfe die gemeindeinternen Verwaltungsstrukturen analysiert sowie nachhaltig optimiert werden können.

 Projektleiter

Prof. Eva Geiblinger
Dr. Alexander Picker

E-Mail: office@ti-austria.at

 

 Ergebnisse Index Transparente Gemeinde 2022:

INDEX 2022

 

  • Nähere Informationen zum Index und Zertifikat Transparente Gemeinde finden Sie hier.
  • Index Transparente Gemeinde 2019 finden Sie hier.
  • Index Transparente Gemeinde 2017 finden Sie hier.

Academic Governance

Die AG Academic Governance befasst sich mit dem Themenbereich Bildungswesen und Hochschulen und zielt darauf ab, die Ziele und Forderungen von TI-Austria in diesem Themenfeld zu erreichen und umzusetzen.

Schwerpunktthemen und Aktivitäten

Die Arbeitsgruppe will eine Multi-Stakeholder-Plattform für Vertreter aller beteiligten Interessensgruppen (Bundesministerien, Hochschulen und Hochschulkonferenzen, private Drittmittelgeber, Hochschülerschaft) darstellen und dadurch konsensbasierte Leitlinien für das Management von Wissenschaft-Wirtschafts-Kooperationen sowie für eine transparente Drittmittelfinanzierung österreichischer Hochschulen, insbesondere aus privaten Quellen, erarbeiten.

Daneben sollen im Rahmen eines Forschungsprojekts, nach Vorbild des Projekts „Hochschulwatch“ von TI Deutschland, Forschungskooperationen, Stiftungsprofessuren, Spenden und sonstige Verbindungen zwischen österreichischen Hochschulen und Unternehmen der Privatwirtschaft recherchiert und veröffentlicht werden.

Vorstudie: Private Drittmittel an österreichischen Hochschulen

Zweck der Vorstudie war, einen Überblick über den Status Quo zum Umgang mit Drittmitteln an österreichischen Hochschulen sowie ein Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen. Das Ziel bestand darin, festzustellen, in welchem Ausmaß Interessenkonflikte vorhanden sind, und inwiefern Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Somit sollen best-practices für ein transparentes und für alle Beteiligten vorteilhaftes Management von Wissenschafts-Wirtschafts-Kooperationen erarbeitet werden, um externen Einflussnahmen auf Forschung und Lehre, oder bereits dem Anschein einer solchen, entgegenzuwirken und die Vorteile, die aus dieser Finanzierungsform für alle Beteiligten erwachsen, langfristig zu sichern. Dazu wurde ein Self-Assessment-Fragebogen an alle österreichischen Hochschulen versandt, der gemeinsam mit den Stakeholdern der TI-Austria Arbeitsgruppe Academic Governance erarbeitet wurde. An der Erstellung des Fragebogens waren Vertreter der Fachhochschule Wien, Universität Linz, Donau-Universität Krems, MODUL University, Pädagogische Hochschule Wien, Universitäten-Konferenz, Fachhochschul-Konferenz, Österreichischen Hochschüler_innenschaft, Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Wissenschaftsrat, Fundraising Verband Austria sowie die Industriellenvereinigung beteiligt. Die Auswertung der Ergebnisse sowie das Verfassen eines Studienberichts erfolgte unter Sicherstellung der Standards wissenschaftlicher Arbeit durch das unabhängige Forschungs- und Analyseinstitut Pitters Trendexpert, welches von TI-Austria beauftragt wurde und die Daten in bereits anonymisierter Form erhielt. Alle Daten wurden unter Einhaltung einer Verschwiegenheitserklärung sowie einer Datenschutzerklärung vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Es hat ausschließlich TI-Austria Zugang zu den vollständig ausgefüllten Fragebögen. Auch bei der Kommunikation der Ergebnisse wurde sichergestellt, keine Möglichkeit für Rückschlüsse auf einzelne Institutionen unter den Studienteilnehmern zu bieten.

Arbeitsgruppenleiter

Mag. Christian Arthaber

Details dazu finden Sie hier.

Vorstudie: Private Drittmittel an österreichischen Hochschulen

Zweck der Vorstudie war, einen Überblick über den Status Quo zum Umgang mit Drittmitteln an österreichischen Hochschulen sowie ein Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen. Das Ziel bestand darin, festzustellen, in welchem Ausmaß Interessenkonflikte vorhanden sind, und inwiefern Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Somit sollen best-practices für ein transparentes und für alle Beteiligten vorteilhaftes Management von Wissenschafts-Wirtschafts-Kooperationen erarbeitet werden, um externen Einflussnahmen auf Forschung und Lehre, oder bereits dem Anschein einer solchen, entgegenzuwirken und die Vorteile, die aus dieser Finanzierungsform für alle Beteiligten erwachsen, langfristig zu sichern. Dazu wurde ein Self-Assessment-Fragebogen an alle österreichischen Hochschulen versandt, der gemeinsam mit den Stakeholdern der TI-Austria Arbeitsgruppe Academic Governance erarbeitet wurde. An der Erstellung des Fragebogens waren Vertreter der Fachhochschule Wien, Universität Linz, Donau-Universität Krems, MODUL University, Pädagogische Hochschule Wien, Universitäten-Konferenz, Fachhochschul-Konferenz, Österreichischen Hochschüler_innenschaft, Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Wissenschaftsrat, Fundraising Verband Austria sowie die Industriellenvereinigung beteiligt. Die Auswertung der Ergebnisse sowie das Verfassen eines Studienberichts erfolgte unter Sicherstellung der Standards wissenschaftlicher Arbeit durch das unabhängige Forschungs- und Analyseinstitut Pitters Trendexpert, welches von TI-Austria beauftragt wurde und die Daten in bereits anonymisierter Form erhielt. Alle Daten wurden unter Einhaltung einer Verschwiegenheitserklärung sowie einer Datenschutzerklärung vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Es hat ausschließlich TI-Austria Zugang zu den vollständig ausgefüllten Fragebögen. Auch bei der Kommunikation der Ergebnisse wurde sichergestellt, keine Möglichkeit für Rückschlüsse auf einzelne Institutionen unter den Studienteilnehmern zu bieten.

Arbeitsgruppenleiter

Mag. Christian Arthaber

Details dazu finden Sie hier.

AG Antikorruptions- und Strafrecht

Die Arbeitsgruppe befasst sich mit dem Themenbereich Justiz und zielt darauf ab, die Ziele und Forderungen von TI-Austria in diesem Themenfeld zu erreichen und umzusetzen.

Schwerpunktthemen und Aktivitäten

TI-Austria beobachtet die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Antikorruptionsgesetzgebung und wendet sich immer wieder mit Forderungen an die politischen Entscheidungsträger sowie die Öffentlichkeit.

Arbeitsgruppenleiter

Mag. Georg Krakow
Mag. Elisabeth Götz, MBA

office@ti-austria.at

Weitere Details finden Sie hier.

AG Banken, Versicherungen und Finanzmarkt

Die AG Banken, Versicherungen und Finanzmarkt befasst sich mit dem Themenbereich Finanzsektor und zielt darauf ab, die Ziele und Forderungen von TI-Austria in diesem Themenfeld zu erreichen und umzusetzen.

Schwerpunktthemen und Aktivitäten:

Im Fokus der Arbeitsgruppe steht die 4. EU-Geldwäscherichtlinie im Zusammenhang mit den nunmehr erhöhten Anforderungen auch für politisch exponierte Personen aus der EU-Gemeinschaft. Ein weiteres immer mehr die Branche berührendes Thema ist der vermehrte Ruf nach Steuertransparenz, die zu einem erhöhten Meldewesen (z.B. FATCA) und somit auch zu weiteren technischen und finanziellen Herausforderungen führt. Aufgrund der in Zukunft noch stärker wachsenden Herausforderungen bei der Umsetzung der gesetzlichen Regelungen ermöglicht die Arbeitsgruppe durch regelmäßige interne Treffen einen Austausch von Meinungen, Erfahrungen und Best Practices unter ihren Mitgliedern, die verschiedene Banken und Versicherungen repräsentieren, und wendet sich mit den erarbeiteten Forderungen und Lösungsansätzen an Entscheidungsträger sowie die Öffentlichkeit.

Arbeitsgruppenleiter

Dr. Alexander Picker

Weitere Details finden Sie hier.

AG Compliance

Die AG Compliance befasst sich mit dem Themenbereich Privatsektor und zielt darauf ab, die Ziele und Forderungen von TI-Austria in diesem Themenfeld zu erreichen und umzusetzen.

Schwerpunktthemen und Aktivitäten

Die Arbeitsgruppe wurde ursprünglich gegründet, um für korporative Mitglieder einen Austausch von Meinungen, Erfahrungen und Best Practices zu unterschiedlichen Compliance-Themen von grundsätzlicher oder aktueller Relevanz zu ermöglichen. Der Erfahrungsaustausch findet statt in regelmäßigen Treffen der Arbeitsgruppe, zu denen häufig auch externe Experten und Praktiker eingeladen werden, um praxisnahe Anregungen zu geben.

Inhaltlicher Leitfaden für die Diskussionen sind die „Business Principles for Countering Bribery“ von Transparency International. Allfällige im Rahmen der AG-Treffen aufgezeigte Verbesserungspotenziale der „Business Principles“ werden an das Internationale Sekretariat von TI kommuniziert werden, um so auch den länderübergreifenden Erfahrungsaustausch zu befördern.

Arbeitsgruppenleiter

Mag. Rudolf Schwab

Weitere Details finden Sie hier.

AG Gesundheitswesen

Die AG Gesundheitswesen befasst sich mit dem Themenbereich Gesundheitswesen und zielt darauf ab, die Ziele und Forderungen von TI-Austria in diesem Themenfeld zu erreichen und umzusetzen.

Schwerpunktthemen und Aktivitäten:

Die Arbeitsgruppe sammelt zahlreiche Best Practices, aber auch Negativbeispiele aus der Praxis, und fasst diese zu verallgemeinerungsfähigen Forderungen und Zielsetzungen zusammen. Themenschwerpunkte sind dabei vor allem die Optimierung von Therapieentscheidungen durch Korruptionsprävention, die Vermeidung des Einflusses der Industrie auf die Fortbildungsinhalte der Gesundheitsberufe, die Offenlegung von Interessenskonflikten für Gremienmitglieder bei öffentlichen Beschaffungsentscheidungen (z.b. Impfstoffe) sowie die Vermeidung der als „Kuvertmedizin“ bezeichneten Praxis des Erkaufens einer besseren oder schnelleren Behandlung gegen (unversteuertes) Bargeld.

Neben dem intensiven Austausch mit Ärztevereinen und internationalen TI-Chapters sucht die Arbeitsgruppe auch aktiv Kontakt zu änderungsbereiten Institutionen, Körperschaften und Firmen, um mit ihnen gemeinsam an der Verwirklichung der Forderungen und Grundprinzipien von TI-Austria zu arbeiten, und führt zahlreiche Überzeugungsgespräche mit Verantwortlichen. Durch die exzellente Medienarbeit der Arbeitsgruppe mit einem Netzwerk von Journalisten in Printmedien, Radio und Fernsehen sowie durch die regelmäßige Organisation öffentlicher Podiumsdiskussionen wird die Öffentlichkeit über die Arbeit der AG auf dem Laufenden gehalten.

Arbeitsgruppenleiterin

Mag. Andrea Fried

Weitere Details finden Sie hier.

AG Medien und Journalismus

Die Arbeitsgruppe „Medien & Journalismus“ befasst sich mit der Arbeit von Medien, Journalistinnen und Journalisten und deren wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Sie zielt darauf ab, die Ziele und Forderungen von TI-Austria in diesem Themenfeld zu erreichen und umzusetzen.

Schwerpunktthemen und Aktivitäten

Im Fokus der Arbeitsgruppe stehen die Pressefreiheit, der Zugang zu Informationen, die derzeitige und zukünftige Gesetzeslage, Geheimhaltungsvorschriften, die Bekämpfung von Fakenews, die Strafverfolgung und Gerichtsprozesse gegen Medien, Journalistinnen und Journalisten, und der politische und wirtschaftliche Einfluss auf Medien und Redaktionen.

Aufgrund der in Zukunft noch stärker wachsenden Herausforderungen an die Akteure im Medienbereich ermöglicht die Arbeitsgruppe durch regelmäßige interne Treffen den Austausch von Meinungen und Erfahrungen und unterstützt die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen österreichischen Journalistinnen und Journalisten und Mitarbeitern nationaler und internationaler Medien. Die erarbeiteten Forderungen, Lösungsansätze und Projekte werden im Kontext mit den Zielen von Transparency International mit Entscheidungsträgern und Verantwortlichen besprochen und im Rahmen von Diskussionsveranstaltungen oder Pressekonferenzen der Öffentlichkeit präsentiert.

Arbeitsgruppenleiter

Dr. Cornelius Granig

E-Mail: cornelius.granig@protonmail.com

AG Staatseigene Unternehmen

Die Arbeitsgruppe befasst sich mit dem Themenbereich Korruptionsvermeidung und Transparenz bei Staatseigenen Unternehmen

Schwerpunktthemen und Aktivitäten

Die Arbeitsgruppe will eine Best Practice formulieren für Staatseigene Unternehmen.

Arbeitsgruppenleiter

Dr. Rene Wenk

E-Mail: wenk@rechnungshof.gv.at

 

AG Whistleblowing

Die AG Whistleblowing befasst sich mit dem Themenbereich Hinweisgeber und zielt darauf ab, die Ziele und Forderungen von TI-Austria in diesem Themenfeld zu erreichen und umzusetzen.

Themenschwerpunkte und Aktivitäten

Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertretern des öffentlichen Sektors und der Privatwirtschaft zusammen. Diese beraten zu allgemeinen Fragen rund um Whistleblowing und diskutieren die damit einher gehenden Herausforderungen. Gleichzeitig tauschen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe zu ihren beruflichen Erfahrungen aus und sensibilisieren für das Thema in der Gesellschaft. Bei regelmäßigen Diskussionsveranstaltungen werden Ergebnisse dieser internen Treffen der Öffentlichkeit präsentiert.

Arbeitsgruppenleiter

Mag. Kristof Wabl

E-Mail: kwabl@stoneturn.com

Weitere Details finden Sie hier.  

AG Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

Das Thema Korruptionsbekämpfung in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Korruption hat negative Auswirkungen auf die Aktivitäten internationaler Hilfsorganisationen und kann zu hohen finanziellen Schäden und beträchtlichen Reputationsverlusten führen. TI-Austria hat sich deshalb dazu entschlossen eine Arbeitsgruppe zu diesem Fachgebiet ins Leben zu rufen, um neueste Erkenntnisse und Entwicklungen, sowie Beispiele aus der Praxis mit Vertreterinnen in Österreich ansässiger Hilfsorganisationen zu diskutieren.

Arbeitsgruppenleiter

Mag. Thomas Tschiggerl

Details dazu finden Sie hier.

 

AG Litigation & PR

Worum geht es bei Litigation & PR und wie passt das zu Transparency International?

Die Stichworte fassen kurz und bündig strategische Rechtskommunikation und prozessbegleitende Öffentlichkeitsarbeit zusammen. In den 1980er Jahren in den USA entwickelt, zählt Litigation PR in vielen Ländern zum notwendigen Handwerkszeug eines Juristen. In den deutschsprachigen Ländern wurde das Thema zu Beginn der 2000er Jahre erstmals präsent, fristet aber in Österreich nach wie vor ein „Schattendasein“. Das wollen wir mit Transparency International – Austrian Chapter aus gutem Grund ändern:

Kommunikation schafft Transparenz. Die richtige Kommunikation im Rahmen von öffentlichen Gerichtsprozessen dient sowohl der Information der Öffentlichkeit als auch dem Interesse der beteiligten Parteien. Mangelhafte Kommunikation führt zu einseitigen Berichten, verfälscht das Bild und verunmöglicht es der Öffentlichkeit, sich selbst ein Bild zu machen. Gerade Rechtsanwälte aber auch Unternehmensjuristen, aber auch Gerichte und Behörden sind gefordert, richtig zu kommunizieren und sich auch fachlich mit diesem wichtigen Thema zu beschäftigen. Dieses Thema passt daher auch sehr gut zu Transparency International, die als neutraler Beteiligter einen Rahmen für einen wissenschaftlich hochwertigen und ausgewogenen Austausch bieten können. Es gibt bereits eine vereinzelte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema (ua einen sehr informativen Artikel aus dem Jahr 2013 mit „prominenten“ Autoren: Alfred Autischer/Bettina Knötzl, „Court of Public Opinion – Litigation PR als Muss einer professionellen Streitführung?“ Jahrbuch Anwaltsrecht 2013, 161), ganz generell erregt das Thema in der österreichischen Rechtswissenschaft aber (noch) keine große Aufmerksamkeit. Die Arbeitsgruppe besteht derzeit aus fünf Mitgliedern und wird von der Vorstandsvorsitzenden Prof. Eva Geiblinger betreut

Die Arbeitsgruppe Litigation & PR hatte für das Jahr 2022 große Pläne:

Nach Vorbild des Rechtskommunikationsgipfels der Consilium Rechtskommunikation in Deutschland soll auch für Österreich eine entsprechende jährliche Veranstaltung zu Thema Litigation-PR und Kanzlei-PR ins Leben gerufen werden. Die Veranstaltung soll sich an Rechtsanwälte, Unternehmensjuristen und -sprecher, Vertreter der Justiz und der Behörden sowie Kommunikations- und PR Berater richten und eine fachübergreifende Plattform zum gegenseitigen Austausch werden. Diese Veranstaltung sollte erstmals im Frühjahr/Sommer 2022 abgehalten werden, dieser Planung machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Selbstverständlich kann in „diesen Zeiten“ keine Präsenzveranstaltung abgehalten werden und lebt die geplante Veranstaltung neben den Fachvorträgen auch vom persönlichen Austausch der Teilnehmer. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, das Thema auch in Österreich präsenter zu machen und über Transparency International einen neutralen Rahmen zum fachübergreifenden Austausch und zur Diskussion zu schaffen. Dazu gehört auch ein Fokus auf die juristische wissenschaftliche Befassung mit dem Thema. Im Jahr 2020 fanden zwei multimediale Sitzungen statt, die äußert produktiv waren. Durch das neue Mitglied Dr. Autischer konnten wertvolle neue Inputs eingebunden werden. Es wurde einerseits die Idee geboren, eine Lehrveranstaltung an einer juridischen Fakultät in Wien (bevorzugt an der WU Wien) ins Leben zu rufen, um das Thema aus wissenschaftlicher Sicht zu beleuchten. Dafür wurde bereits ein erstes Grobkonzept gefasst, an dem nunmehr gefeilt werden kann. Alfred Autischer steht für die Planung aus PR-Sicht zur Verfügung, ich betreue die juristische Planung und werde von Georg Krakow bei der Organisation (Kontakt zur Universität) unterstützt. Zudem wurde das Konzept eine Mini-Diskussionsserie im Online-Format entwickelt. Vier bis sechs Experten aus unterschiedlichen Bereichen treffen sich auf einer Videoplattform, um über aktuelle Themen zu diskutieren. Der Inhalt der Diskussion soll in einem ersten Schritt in einem Artikel veröffentlicht werden, in weiterer Folge ist aber auch geplant, zu jeder Diskussion einen Videozusammenschnitt in „YouTube-Style“ (2-5 Minuten) zusammenzustellen. Denkbar wäre auch die Veröffentlichung der Diskussion im Interview-Format in einer juristischen Fachzeitschrift. Erstes Diskussions-Thema: Litigation & PR am Beispiel BUWOG – Prozess.

Arbeitsgruppenleiterin

Mag. Stefanie Swatek

PROJEKTE TI-Austria

PROJEKT INTEGRITÄTSPAKT

Das Projekt Integritätspakt befasst sich mit dem Themenbereich öffentliches Vergabewesen und zielt darauf ab, die Ziele und Forderungen von TI-Austria in diesem Themenfeld zu erreichen und umzusetzen.

Schwerpunktthemen und Aktivitäten

Im Juli 2012 schloss TI-Austria mit dem Parlament den ersten Integritätspakt Österreichs hinsichtlich des Projektes „Sanierung des Parlamentsgebäudes“ ab. Ein von TI-Austria vorgeschlagener und von der Parlamentsdirektion bestellter unabhängiger Monitor prüft die Vergabeverfahren, die Vorbereitung der Übersiedlung (Interimslokation) und das laufende Bauprogramm des Parlaments hinsichtlich der Kriterien der Transparenz und Antikorruption. Die maßgeblichen Vergabeverfahren konnten 2014 erfolgreich abgeschlossen werden. Das Monitoring des laufenden Bauprogramms sowie des Projektes „Interimslokation und Übersiedlung des Parlamentsbetriebes“ laufen weiterhin.

Gemeinsam mit den korporativen Mitgliedern prüft TI-Austria derzeit Möglichkeiten, wie der Integritätspakt auch für kleinere Projekte oder im Privatsektor eingesetzt werden kann. Mehr Informationen über den Integritätspakt und Einsatzgebiete weltweit finden Sie auf der Homepage des internationalen TI-Sekretariats hier

Projektleiterin

Prof. Eva Geiblinger

E-Mail: office@ti-austria.at

Weitere Details finden Sie hier.

Projekt Jugend, Schulen und Universitäten

Das Projekt Jugend und Schulen befasst sich mit dem Themenbereich Erziehung und Jugend und zielt darauf ab, die Ziele und Forderungen von TI-Austria in diesem Themenfeld zu erreichen und umzusetzen.

Schwerpunktthemen und Aktivitäten

Durch eine Reihe von Workshops erarbeitet die Arbeitsgruppe die Themen Antikorruption und Transparenz mit interessierten Schülern in zahlreichen Pilotschulen, die die Informationen dann in die eigenen Klassen weitertragen. Parallel dazu findet ein intensiver Erfahrungsaustausch mit den Bildungseinrichtungen selbst sowie dem Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung statt. Nach Abschluss der Pilotprojekte wird die Arbeitsgruppe die Ergebnisse an den Stadtschulrat und das Unterrichtsministerium herantragen, um das Konzept auf Schulen in ganz Österreich auszuweiten und dauerhaft in den Lehrplänen österreichischer Gymnasien zu verankern.

Projektleiter

Mag. Georg Krakow
Dr. Alexander Picker
Luca Mak LL.M.

E-Mail: office@ti-austria.at

Weitere Details finden Sie hier.

Projekt Parteienfinanzierung

Das Projekt Parteienfinanzierung befasst sich mit dem Themenbereich Politik und zielt darauf ab, die Ziele und Forderungen von TI-Austria in diesem Themenfeld zu erreichen und umzusetzen.

Schwerpunktthemen und Aktivitäten

TI-Austria beobachtet die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Parteienfinanzierung und der entsprechenden Gesetze und wendet sich immer wieder mit Forderungen an die Entscheidungsträger sowie die Öffentlichkeit. Derzeit existiert keine eigene Arbeitsgruppe zu diesem Themenbereich. Falls Sie über Interesse an oder Expertise in diesem Themengebiet verfügen, freuen wir uns daher umso mehr über Ihre Kontaktaufnahme.

Projektleiter

Mag. Georg Krakow

Weitere Details finden Sie hier.